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Die Bilder von Moritz Götze sind Abbilder aktueller sowie vergangener Zeiten. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Bunt und plakativ scheinen sie alles Böse auszublenden. Doch der Schein trügt. Kritisch setzt er sich mit unserer Zeit und auch mit der Vergangenheit auseinander. In erster Linie natürlich mit seiner eigenen Vergangenheit. 1964 geboren und aufgewachsen in Halle, ist es vor allem die Zeit seiner Kindheit und Jugend in der DDR, mit der er sich besonders in der Serie „re:realismus“ intensiv befasst hat. Es sind die Leitbilder eines untergegangenen Staates, mit denen er sich hier beschäftigt, indem er bekannte Werke der DDR-Kunstgeschichte malerisch neu interpretiert, mit seinen Mitteln und Inhalten das Pathos sozialistischer Bildikonen in ironisch verfremdender Art und Weise bricht.
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